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Brandenburg umschließt Berlin. Bundesministerien, Bundestag und BMVg-Entscheider sitzen 45 Fahrminuten von jedem Testgelände entfernt.
// Potenzial für Verteidigung, Wirtschaft & Region
Europa verfügt über hervorragende Defence-Unternehmen, exzellente Forschung, Ingenieure und wachsenden Kapitalzugang. Was bislang fehlt, ist eine skalierbare Testinfrastruktur. Corridor schafft diese Infrastruktur. Über ein Netzwerk kuratierter Testgelände in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern erhalten Start-ups, Industrie und Streitkräfte Zugang zu realitätsnahen Erprobungsräumen für autonome Land-, Luft- und Seesysteme.
Deutschland ist bereits heute der logistische Dreh- und Angelpunkt für NATO-Verlegungen Richtung Osten. Die aktuellen EU- und NATO-Initiativen zur Militärischen Mobilität fokussieren explizit auf Korridore von den Nordseehäfen über Deutschland nach Polen - und entlang der Ostseeküste in die baltischen Staaten.
Der Korridor Brandenburg-Mecklenburg-Vorpommern ist die einzige deutsche Region, die Land- und Seezugang zur Ostflanke kombiniert - mit großflächigen Testräumen, militärischer Infrastruktur und direkter Anbindung an Berlin und die Bündnispartner.
// Position des Korridors
Brandenburg vereint auf einzigartige Weise politischen Zugang, großflächige Test- und Erprobungsräume sowie erstklassige Ingenieurs- und Forschungsbasis und hat das Potenzial Europas führender Innovationskorridor für autonome Verteidigungs- und Mobilitätssysteme zu entwickeln.

Truppenübungsplatz Jüterbog-Keilberg, Brandenburg
Foto: User:Assenmacher, Wikimedia Commons — CC BY-SA 4.0
Brandenburg umschließt Berlin. Bundesministerien, Bundestag und BMVg-Entscheider sitzen 45 Fahrminuten von jedem Testgelände entfernt.
Ehemalige WGT- und Bundeswehr-Übungsplätze - Lehnin, Lieberose, Jüterbog, Wittstock - bieten Sperrgebiete und großflächige UGV-Tests, wie sie in Westeuropa nicht mehr verfügbar sind.
Direkte Landverbindungen nach Polen, Tschechien und ins Baltikum. Brandenburg ist das physische Scharnier der europäischen militärischen Mobilität nach Osten.
Grünheide, Schwarzheide, Eisenhüttenstadt - Gigafactories, Batteriechemie, Stahl. Genau die Fähigkeiten, die Defence-Tech der 2030er braucht - bereits vor Ort.
Mittel aus dem Lausitzer Strukturwandel und EU-Kohäsionsinstrumente: Milliarden an einsatzfähigem Transformationskapital, das nach souveränen industriellen Anwendungsfällen sucht.
BTU Cottbus-Senftenberg, TH Wildau und der Potsdamer Forschungscluster - eine Pipeline für Autonomie, KI und Luftfahrt direkt in den Korridor.
Mecklenburg-Vorpommern ist Deutschlands strategischer Zugang zur Ostsee - dem inneren Meer der NATO. Großflächige Übungsräume, etablierte Marineinfrastruktur und direkte See- und Luftachsen zu allen Ostsee-Anrainern machen das Land zum natürlichen Testfeld für maritime Verteidigungstechnologie.

Truppenübungsplatz Jägerbrück, Mecklenburg-Vorpommern
Foto: User:Maverikkk, Wikimedia Commons — CC0 1.0
Rostock-Warnemünde ist Sitz des Marinekommandos der Bundeswehr und seit 2024 Hauptquartier der NATO Commander Task Force Baltic. Operative Nähe zu Bündnispartnern, kein anderer deutscher Standort kommt näher an die maritime Realität.
Buchten, Bodden, Flachwasser und offene See - von Greifswalder Bodden bis Darß-Zingster Boddenkette. Ideal für USV, UUV, amphibische Systeme und maritime ISR unter realen Bedingungen.
Peenemünde auf Usedom ist historischer Erprobungsstandort mit aktivem Flugplatz und etabliertem BVLOS-Korridor. Rostock-Laage und Neubrandenburg liefern weitere militärisch nutzbare Luftraumstrukturen.
Truppenübungsplätze Lübtheen, Jägerbrück und Standortübungsplatz Torgelow bieten Landflächen für UGV-, EW- und Live-Fire-Erprobung - in einer der dünnstbesiedelten Regionen Deutschlands.
NVL Wolgast (vormals Peene-Werft) baut Korvetten K130 und Marineboote für Bundeswehr und Exportkunden. Eine etablierte wehrtechnische Werftindustrie mit direktem Zugang zum Testfeld Ostsee.
Universität Rostock mit Lehrstuhl für Maritime Systeme, Fraunhofer IGD Rostock (Visual Computing) und das Institut für Ostseeforschung Warnemünde bilden den wissenschaftlichen Unterbau für maritime Autonomie.