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News & Pressemitteilungen.

Milestones, Partnerschaften und Rollout-Meldungen von Corridor. Presseanfragen: press@corridor-defence.de.

·Altengrabow / Burg

Air Force Innovation Day: Drohnenabwehr live auf dem Übungsplatz

HTGF und Luftwaffe brachten Startups für Drohnen und Drohnenabwehr auf dem Truppenübungsplatz Altengrabow mit militärischen Nutzern zusammen. Über 200 Anmeldungen.

Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) und die Luftwaffe haben an zwei Tagen militärische Herausforderungen und Startup-Lösungen zusammengebracht: Live-Demos auf einem aktiven Übungsplatz, Fachvorträge in der Clausewitz-Kaserne in Burg und Pitches zu Souveränität und Sicherheit. Mehr als 200 Anmeldungen zeigen den Bedarf.

Einordnung aus Corridor-Sicht: Altengrabow liegt direkt an der Grenze zu Brandenburg - mitten im Korridor, auf den wir uns konzentrieren. Das Format zeigt, wie viel Wert der direkte Kontakt zwischen Startups und Nutzern unter Feldbedingungen hat. Solche Events sind aber einzelne Termine. Corridor will diesen Zugang dauerhaft buchbar machen, mit dokumentierten Ergebnissen, die über den Demo-Tag hinaus zählen.

Quelle: HTGF

·Santa Margarida, Portugal

EU OPEX 2026: Über 40 Firmen testen unter militärischen Bedingungen

Die Europäische Verteidigungsagentur und das portugiesische Heer testen Drohnen, unbemannte Bodensysteme, Loitering Munition und Kommunikation in Santa Margarida.

Seit dem 28. September bringt die EDA gemeinsam mit dem portugiesischen Heer mehr als 200 Innovatoren, Militärexperten und Nutzer zusammen. Über 40 Unternehmen, Startups und Innovationsorganisationen nehmen teil. Geprüft wird nicht nur, ob eine Technologie funktioniert, sondern auch, ob sie sich in komplexe Szenarien integrieren lässt. Im Oktober folgen domänenübergreifende Abschlussdemonstrationen.

Einordnung aus Corridor-Sicht: Europa erkennt, dass Technologie unter einsatznahen Bedingungen geprüft werden muss, bevor sie in die Fähigkeitsentwicklung einfließt. Zentrale Kampagnen wie EU OPEX finden jedoch nur einmal im Jahr und mit begrenzten Plätzen statt. Corridor bietet den Weg dazwischen: wiederholbare Tests, mit denen Startups ihre Systeme vorbereiten und mit belastbaren Nachweisen in solche Auswahlverfahren gehen.

Quelle: 2eu.brussels

·Europa

Analyse: Testzugang bremst Europas Aufrüstung

Investor Nathan Benaich (Air Street Capital) hat mit einem Dutzend Gründern europäischer Defence-Startups gesprochen. Sein Befund: Zugängliche, realistische Testgelände sind der Engpass.

Laut der Analyse von Air Street Press stecken europäische Defence-Startups in einem Teufelskreis: Für einen Auftrag verlangen Behörden belastbare Testdaten. Testgelände und spezialisierte Unterstützung gibt es aber meist erst, wenn ein Vertrag unterschrieben ist. Manche Teams weichen deshalb für Flugtests bis nach Südamerika oder Australien aus. Die USA haben dagegen im August fünf Testgelände für Firmen ohne Beschaffungsvertrag geöffnet und wollen den Zugang innerhalb von 30 Tagen ermöglichen.

Einordnung aus Corridor-Sicht: Die Analyse beschreibt genau das Problem, für das Corridor gebaut ist. Ein Testgelände ist mehr als freie Fläche - es braucht Genehmigungen, Luftraum, Telemetrie und verwertbare Nachweise. Corridor bündelt diese Schritte und liefert prüffähige Testnachweise. So wird Testen zur Voraussetzung, die ein Startup selbst erfüllen kann, statt eine Belohnung nach Vertragsabschluss zu sein.

Quelle: Air Street Press

·Cochstedt / Braunschweig

DLR eröffnet Technologiezentrum Drohnensicherheit in Cochstedt

Bund und DLR investieren bis zu 10 Mio. € in ein Zentrum zur Erprobung und Abwehr unbemannter Flugsysteme - mit einem Testgebiet von 16 × 5 km.

Bundesinnenministerium, Forschungsministerium und DLR haben in Cochstedt (Sachsen-Anhalt) das Technologiezentrum Drohnensicherheit eröffnet. Cochstedt dient als Testgelände mit ausgewiesenem Fluggebiet von 16 × 5 km, Braunschweig übernimmt Labor und Entwicklung. Der Bund stellt bis zu 10 Millionen Euro bereit; die Belegschaft soll von 40 auf 65 Stellen wachsen.

Einordnung aus Corridor-Sicht: Der Bund bestätigt mit dieser Investition den Bedarf an realistischer Testinfrastruktur für Drohnen und Drohnenabwehr. Staatliche Zentren wie Cochstedt sind wichtige Ankerpunkte, haben aber nur begrenzte Kapazität. Corridor ergänzt sie, indem es weitere Flächen erschließt und den Zugang mit einheitlicher Buchung, Genehmigung und Dokumentation über mehrere Standorte hinweg organisiert.

Quelle: ad-hoc-news

·Deutschland

Bundeswehr öffnet Rüstungsmarkt für Start-ups

Das Verteidigungsministerium reformiert die Beschaffungsregeln und will den jährlichen Beschaffungsetat bis 2030 auf 183 Mrd. € erhöhen. Defence-Tech-Start-ups wie Helsing, Quantum und Stark profitieren direkt - und brauchen schnelle Test- und Validierungsinfrastruktur.

Das Verteidigungsministerium plant eine grundlegende Reform der Beschaffungsregeln. Das jährliche Beschaffungsbudget der Bundeswehr soll bis 2030 auf 183 Milliarden Euro steigen - mehr als doppelt so viel wie bisher. Ein großer Teil des Geldes fließt in Drohnen, Software und weltraumgestützte Technologien.

Die bisherige 'Bonner Formel', ein kosten-plus-Gewinn-Modell aus den Achtzigerjahren, begünstigte Großkonzerne wie KNDS und Airbus. Künftig soll die Bundeswehr nur noch das Ziel definieren - etwa 'Lufthoheit' - statt exakte technische Spezifikationen vorzugeben. Erste Pilotprojekte laufen bereits, darunter Loitering-Munition für eine Brigade in Litauen und das 'Jagdbomberdrohnen'-Projekt der Luftwaffe.

Parallel wird das Beschaffungsamt BAAINBw in Koblenz reorganisiert. Statt Abteilungen gibt es künftig 'Dimensionen' wie Land, Luft, See und Cyber. Innovationszentren in Erding (Drohnen, Software, Robotik) und Kiel (Marinefähigkeiten) erhalten mehr Gewicht und können eigenständig Beschaffungen initiieren.

Für Corridor bedeutet das: Die Nachfrage nach schneller, standardisierter Test- und Validierungsinfrastruktur für Defence-Start-ups und Primes steigt massiv. Corridor liefert genau diese Schicht - Buchung, Genehmigung, Telemetry und revisionssicherer Nachweis in einem Betriebssystem.

·Berlin / Brandenburg

Corridor startet Buchungs- und Compliance-Plattform für Defence-Testinfrastruktur

Corridor bündelt Testkorridore in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern für Defence-Startups. Fokus: Genehmigungen, Range-Officer, Compliance-Doku aus einer Hand.

Corridor startet mit einer aggregierten Buchungs- und Compliance-Schicht für Defence-Testinfrastruktur in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Ziel ist es, Defence-Startups und Primes in Deutschland den Zugang zu qualifizierten Testflächen von Wochen auf Tage zu verkürzen.

Corridor selbst betreibt keine eigenen Prüfstände, sondern arbeitet als Broker mit ehemaligen Militärflugplätzen, kooperierenden Grundeigentümern, Bundeswehr-Dienststellen und Forschungseinrichtungen wie DLR, HZB und PTB zusammen. Der Vorteil für Ventures: ein Vertrag statt fünf, vorbereitete Genehmigungspakete und ein Pool aus Ü2-freigegebenen Range Officers.

Die Plattform startet mit den Domänen AIR (UAS), GROUND (UGV), MARITIME und SPECTRUM. Die Erweiterung auf SPACE ist für Q3/2027 geplant - Ankerpartner werden 2026/27 kommuniziert.

·Schönefeld / Brandenburg

Woidke bietet Brandenburgs Übungsplätze für Drohnentests an

Brandenburg und Berlin wollen Flächen für Drohnentests prüfen - ehemalige Truppenübungsplätze und der frühere Flughafen Tegel sind im Gespräch.

Am Rande der ILA erklärte Ministerpräsident Dietmar Woidke, Brandenburg habe große ehemalige Truppenübungsplätze und Militärliegenschaften, die sich für die Erprobung von Drohnen eignen könnten. Das Land wolle beim Kontakt zwischen Eigentümern und Unternehmen helfen. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner brachte zudem Tegel als möglichen Teststandort und DefTech-Campus ins Gespräch.

Einordnung aus Corridor-Sicht: Die Landesregierung benennt genau die Lücke, die Corridor schließt - die Vermittlung zwischen Flächeneigentümern und Unternehmen. Politischer Wille allein schafft aber noch keinen buchbaren Testplatz. Dafür braucht es Genehmigungen, Sicherheitskonzepte und eine einheitliche Abwicklung. Corridor arbeitet daran, Brandenburger Flächen genau auf diesem Weg nutzbar zu machen.

Quelle: Berliner Zeitung